Unwichtige Details

teilweise nicht wichtig aber interessant


Offline Blog 19.04.2007

Zum Thema Ego-Shooter möchte ich gerne etwas loswerdern. Natürlich werde ich nicht das Geblubber von Nicht-Gamern kommentieren. Mir geht es um meine Erlebnisse, die ich mit Spielen hatte. Spontan fallen mir zwei Geschichten ein, die mich emotional beeinflusst haben.

Zuerst wäre da Rouge Spear. In einer Trainingsmission musste mein Team einen Raum stürmen. Das scheint ohne Probleme zu laufen, plötzlich kippe ich zur Wand und sacke zusammen. Als der Bildschirm immer schwärzer wird sehe ich noch eine Blutlache vor mir entstehen. Ich wurde schon oft im Spiel getötet, aber so real ist mir das noch nie passiert.

Das zweite Spiel heisst Vietcong und spielt wie der Name schon sagt im Vietnamkrieg.
In einer Rettungsmission musste ein Dorf erreichtwerden ohne das meine Anwesenheit bemerkt wird. Der Weg führte durch brusthohes Wasser lang vor Sonnenaufgang. In einiger Entfernung sah ich eine Hütte im Wasser stehen. Mit meinem Fernglas konnte ich eine Person entdecken, die sich dort aufhielt. Meine Aufgabe war es, meinen Zielpunkt unauffällig zu erreichen. Also musste ich abwägen, ob ich die Hütte problemlos passieren kann oder ob ich die Person in dieser Hütte töten musste. Ich entschied mich für die letzte Option obwohl ich nicht angegriffen wurde und ich nicht wusste ob es ein Fischer oder Wachposten war.
Natürlich war dies nur virtuell. Aber bei der Vorstellung das solch eine Entscheidung im Kampfeinsatz wirklich getroffen werden muss wurde mir schlecht.


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